O Mensch, du raubst dir selbst, das schönste Leben, hier auf Erden und in der Ewigkeit!

Lies 

Leiden Christi


02/21 02-07 **


Der für uns gekreuzigt worden

ist!

 

Die Jünger und all die sich um

Jesus geschart hatten, waren:

Wochen lang,

Monate lang,

Jahre lang,

 mit ihm gezogen.

Ganz unterschiedlich, wie sie

zu ihm gestoßen waren, mit ihren Erwartungen, ihre Hoffnungen, ihre Zuversicht,

dass nun endlich die Erlösung des Volkes Israel naht.

Er hat überall gepredigt und

durch seine Wunder angezeigt, dass er von Gott ist.



Er hatte immer Jerusalem

gemieden, schon gar nicht auffällig besucht, jetzt aber ging er seinen

Anhängern voraus, um das Reich Gottes aufzurichten.

Alle fiebernden!

Endlich, endlich ging es nach

Jerusalem.

Wie war der Einzug triumphal,

viele, viele haben ihn begleitet und waren zufrieden damit wie dieser Tag zur

Neige gegangen war.



Alle feierten das Passahfest!



Dabei haben sie vielleicht auch

gefeiert, morgen, morgen wird Israel erlöst!

 

Und während alle feierten und

auf gute Zeiten hofften, geschah das unmögliche!



Der Erwählte, von Ihnen schon

anerkannte Erlöser wurde von einer kleinen Schar Eingeweihter im Namen des

hohen Rates verhaftet, an die Römer ausgeliefert und ans Kreuz geschlagen. 

Die Scheußlichste aller

Todesarten hat er abbekommen, hat er erlitten. 

Das konnte nicht sein, allen

hat er geholfen auf wunderbare Weise warum lässt er das zu?

Gott wird ihn retten in letzter Minute!

So hofften sie!

Doch nun?

Es kann nur sein, dass wir einem Scharlatan auf den Leim gegangen sind. 


Viele hatten sich vorgestellt, wir wollen möglichst nahe bei ihm sein, damit wir gute Posten bekommen, die vordersten Plätze!

Sie hätten prahlen können, wir

waren immer davon überzeugt, dass er es ist der Israel erlöst. 

Was hätten wir ihm geholfen,

bei der Züchtigung aller die gegen ihn gewesen sind.

Mit allen menschlichen Mitteln

hätten wir ihm geholfen. Und nun das!

Jedoch, er war nicht von Gott,

sondern von Satan hochgehalten damit er jetzt über uns lachen kann. 

Es war wieder einmal nicht der

Messias.



Und was musste er alles erdulden,

die Hölle hatte noch mal alles aufgeboten was menschliche Niedertracht und

Hass, ja Hass auf den herabgerufen, weil er sie so angeschmiert hatte. 

Und der Teufel, die Hölle hat

ihn versucht mit allen Mitteln denn der wusste: Er ist ein Mensch, so wie Adam.

Er konnte bis zuletzt noch aus

den Fängen Gottes "befreit" werden, wie es bei Adam gelungen war.

Warum hat er es nicht getan,

warum hat er nicht gesagt: Jetzt reicht es mir aber! 

Die Hölle hat alles versucht sein menschliches Ego zu stärken!

Das war es was der Satan erreichen wollte, das volle Vertrauen in den Vater zu zerstören!

Seine menschlichen Anlagen des" Ichs" in die Schlacht zu führen: Es ist genug,

dem Vater nicht mehr mit allem Sein zu vertrauen.

Wenn man die Stationen

durchgeht, so war das, das Drama von anderen Menschen auch, erst beschuldigt,

dann die Schuld nicht nachgewiesen, dann die Verurteilung, weil es das kleinere

Übel war.



Lieber einer für alle als alle

für einen! 

 

Und Jesus musste wirklich alles

erleiden wie viele Menschen auch.

Keine Ausnahme, weil er von

Gott war.

Was immer Scheußliches der

Mensch sich ausgedacht hatte er sollte in Versuchung geführt werden nicht nur

gedanklich, sondern er musste all die Schmerzen tatsächlich erleiden.

Er hätte es nicht gemusst, denn

er hatte gesagt:

Niemand nimmt mir das Leben,

ich gehe freiwillig in den Tod, für alle Menschen, um das Reich Gottes wieder

aufzurichten.

Es ging ihm um die

Erlösungsmöglichkeit für alle einzelnen Menschen. 

Wie hat die Hölle ihm zugesetzt

mithilfe von Menschen:

Nach der Verurteilung, die

Ausführung. 

Er wurde gegeißelt, mit

Bleistücken am ganzen Körper.

Wir alle hätten viele Male

abgeschworen, wir hätten bekannt wir sind falsche Hunde gewesen....

Er aber erduldet es weiter,

obwohl er jedes Mal hätte sagen können: Jetzt reicht es mir, diese Brut ist es

nicht wert!

Jetzt werde ich denen zeigen,

wer ich bin.

 

Dann kam die nächste Stufe,

eigentlich die, die jeden Menschen am schlimmsten trifft, der Spott!

Der die Erklärung

herausforderte, du hast uns falsch geführt, du hast uns was vorgespielt, du

wolltest der König von Israel sein.

Und so kam es zu ihrem Spott

und Hohn. 



Es war der schlimmste Moment in

der Geschichte der Menschheit.



Wenn er jetzt die Leute

aufgeklärt hätte, hätte er seinen Auftrag nicht erfüllt, zu hoffen und zu

vertrauen auf Gott, dass er ihn aus dieser Situation herausführen wird.

Genau das, was auch jeder

Mensch erleben wird in seinem Leben:

Es geht tatsächlich darum was

wir Gott zutrauen, ob wir ihm vertrauen, nicht nur sagen lieber Gott hilf mir

und dann es umschlägt in Spott und Hohn gegenüber Gott, weil er das nicht macht,

was wir wollen!

Dies musste er erdulden,

ertragen, erleiden.

Er konnte sie nicht aufklären,

wenn er sie retten wollte.

So kam es zum letzten, die

Kreuzigung, in der sich alle Möglichkeit des Schmerzes konzentrierten und

verstärkten. 

Wieder musste er sich anhören:

Anderen hat er geholfen. so

hilft dir selbst, wenn du Gottes Sohn bist, dann steig herab vom Kreuz und wir

glauben an dich!

Ja, sie würden an ihn Glauben

und mit allen menschlichen Mitteln ein Reich aufbauen, was aber doch immer

wieder im Tod enden würde.

Das wollte Gott nicht, mit

menschlichen Mitteln des Hasses, der Gewalt, der Beherrschung anderer, dieses

Reich wollte Gott nicht aufbauen. 

Dazu hätte er andere

Gelegenheiten gehabt. 

Es ging nicht um einen Plan

alles Mögliche an Verordnungen und Strafandrohungen, die die Menschen wiederum

geknechtet hätte, im Namen Gottes.

Gott ging es nur darum Adams

Fehler und Verfehlung durch den Sohn Gottes, der die Menschen- Natur angenommen hat, wieder zu beseitigen.

Und dass inmitten dieser

schlechten Welt, die Gott nicht beseitigen wollte, denn nach dem Tod Christi

nach der Auferstehung und sein sofortiges Kommen mit Macht und Herrlichkeit hätte es kein neues Leben für weitere Menschen gegeben.

Wir alle wäre nicht!

Wir alle seit Anno 033 wären nicht, und wer weiß wie viele Jahrhunderte oder

Jahrtausende Gott Adams Spiel noch treiben lässt.

Wenn das nicht weitergehen würde, hätte auch kein weiterer Mensch gelebt seit dieser Zeit!

Kein weiterer Mensch hätte die Möglichkeit gehabt teilzunehmen am ewigen Leben.


Jedes Menschen Willen wird ernst genommen von Gott egal in welcher Situation er steht.

Der Einzelne ist es Gott wert, denn er liebt jeden seiner Geschöpfe.


Nur so konnten Menschen noch Gelegenheit bekommen den Weg Gottes zu gehen. Es ist völlig egal für den einzelnen Menschen in seinen menschlichen Situationen, er hat die Gelegenheit, ausreichend oft wird er

gefragt: Für wen hältst du mich!

Was ziehst du vor, mich und das

ewige Leben, oder das jetzige Leben weit weg von Gott.

Du hast die Wahl, und bis zum Schluss deines Lebens verzeiht dir Gott alles, wenn du umkehrst.

Aber Vorsicht, du beginnst bereits wieder zu rechnen.

Lieber Gott ich nehme erst mal, was ich kriegen kann, und dann nehme ich auch noch dich.

Das wird nicht funktionieren!

Dein Leben ist eine Bewährungszeit, eine Richtzeit, eine Auswahlzeit.

Du bestimmst deine Zukunft, entweder

mit Liebe, echte Liebe, nicht Gefasel und ohne Taten, oder du raffst es nicht,

weil du alles haben willst,  hast du zum Schluss nichts.

Du wirst das Nichts erleben,

denn du wirst weiterleben im Nichts!


Der Tod Christ ist aus der Zeit genommen, für Gott ist das keine Erinnerung  im menschlichen Sinne:

Ja Damals!!

Für Gott ist das zeitlos, immerwährend. Daher ist Jesus auch in der Messe

immerwährend real anwesend mit der gleichen  Intension, den Vater zu bitten uns den Teilnehmern an der Messe zu verzeihen und sie anzunehmen.

Er bietet dem Vater nicht nur unsere oberflächlichen Bitten an, sondern er tritt ein durch sein immerwährendes sein wie am Golgata.

Es ist keine zeitliche Erinnerung, wie in einem Theater.




 


Wege Gottes**


Es geht um Adam!


 

Ob Gott Adam von allen „biologischen “Menschen-ähnlichen“ Lebewesen ausgewählt hat, um ihn und mit ihm die Nachkommen durch die Liebe, zu Gott zu führen, ist durch aus möglich, wenn man bedenkt, dass Christus die Aufgabe Adams übernommen hat.

Einer für alle!

So erklärt sich auch die Verschiedenheit der Menschen und deren auftreten in der Biologie.

Nicht nur die Beseelung hat den Menschen herausgehoben, aus der reinen Biologie, sondern die Freiheit für die Zustimmung bzw. Ablehnung Gottes durch Adam.

Das so für jeden einzelnen Menschen von Gott vorgesehene ewige Leben, war über diesem Weg zu erreichen.

Die nachfolgenden Menschen gingen den Weg Adams, dem die Möglichkeiten des rein biologischen Lebens, bis hin zu unseren Möglichkeiten im All vor Augen gestanden haben müssen; sonst wäre er wohl nicht der „Schlange" auf den Leim gegangen und der verlockenden Vorstellung: "Zu werden wie Gott"!

 

Schon hier kann man die Dummheit unseres Stolzes mit Händen greifen, der Geschaffene will Schöpfer werden!

Der Tontopf will der Macher sein!


 

So geht es auch mit jedem Menschen, der sich einbildet, er und nur er schafft diese Umkehrung vom Geschöpf zum Schöpfer!

 

 

Gottes Wege:

01/18

Gottes Plan mit uns Menschen geht doch auf!

Wir sind auf der Bühne des Lebens dabei, wo uns unsere Rollen zugeteilt sind, um sie ausführen als einzelner Mensch. Das biologische Leben (die Aufführung) geht weiter, mit uns, mit dem Ergebnis wo wir stehen wollen, zu Gott.

Jeder Mensch für sich allein wiederholt diese Lebensentscheidung, die von Adam gefordert wurde.

Deswegen ist Christus ins biologische Leben gekommen, um uns die Möglichkeit der Entscheidung auf  Gott zu gehen.

Und am Ende stehen wir dann da, wofür wir uns entschieden, haben: Mit oder ohne Gott! 

 

 04/17

Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch vorübergehen!

Warum, warum war es nicht möglich, dass dieser Kelch vorüberging?

Gott kann doch alles machen?

Weil Gott sich an seine Vereinbarung mit Adam hält und den Menschen ihren Willen lässt!

In diesem "Adamssystem" ist jedem Menschen sein Kreuz und Golgatha zugeteilt.

Er kann es annehmen oder dagegen ankämpfen, es bleibt die Grundlage für seinen Willen.

Mit Gott oder eben ohne Gott!

 

Die Folgen eines Lebens ohne Gott

 

In jedem Fall wird der Mensch von Menschen zerstört oder verlassen, und so weiter.

Deswegen konnte Gott seinen Sohn nicht außen vorlassen, er musste in Adams System seine Bestimmung durchleben.

 

Er lebte ein Leben mit Gott, was den anderen Menschen nicht gefiel, weil sie dadurch sich hinterfragen mussten, und das wollten sie nicht.

Ihr Wille stand gegen seine Lebensweise.

Das Risiko war nur, das Jesus seine freiwillige Aufopferung noch zurückzog.

Auch das hätte Gott akzeptiert, aber dann wäre es mit uns unmöglich geworden zu Gott ins ewige Leben zu kommen.

 

Keine Zukunft in Herrlichkeit, sondern drüben, ein Leben für sich allein, beim absolutem „Nichts“ in alle Ewigkeit.

Mit den vielen die Gleichfalls nicht liebesfähig sind;

alles Egos, ohne Beziehungsfähigkeit zu Gegenübern;

mit nichts anderem beschäftigt als auf der Suche nach jenen, denen sie das alles zu verdanken haben!

 

Und sie kommen bei sich selbst an!

Es endet im Selbsthass, mit der Erkenntnis, das habe ich mir selbst zuzuschreiben.

Da kommt Heulen und Zähneknirschen im Innersten auf, ewiglich!

 

 

04/09

Wenn Gott gerecht zu allen Menschen sein will, und das will er!

 

Dann muss er ein System haben, das unabhängig von der menschlichen Entwicklung, unabhängig von der Intelligenz, unabhängig von dem Einfluss der menschlichen Kultur, jedem Menschen zur Verfügung steht.

 

Bei jedem Menschen, muss das persönlich funktionieren, unabhängig vom biologischen Leben.

 

Es ist die Einstellung der Seele, des „Ichs“, zu allen Taten und Wegen die der Mensch einschlägt.

 

Es ist nicht wichtig, ob ein von ihm für richtig eingeschlagener Weg untadelig verfolgt, oder verfehlt wird, wichtig ist, die Einstellung und das immer wieder aufstehen.

 

Das Christentum birgt die Wahrheit- Wirklichkeit, (das Seiende schlechthin)!

 

Es steht in Konkurrenz zu allen anderen gedanklichen Möglichkeiten.

 

Es ist wahr und bleibt wahr, egal wie viele es Erkennen oder nicht.

Es zeigt den Weg, wer folgen kann, der folge ihm!

 

Es gibt viele Wege zu Gott, direkte und indirekte Wege.

 

Welche wir gehen, entscheiden wir selbst, oder lassen es für uns entscheiden.

Wir wählen für unser Leben, oft den uns bequemeren Weg, den „Viel- versprechenden“ Weg, aus.

 

Wir bilden uns ein, wir gehen den kürzeren Weg, oft gehen wir aber vom kürzesten Weg ab.

 

Der Weg zum Ende unseres Lebens, zu Gott, kann lange oder auch sehr kurz sein:

5 Jahre

10 Jahre

25, 6o, 90 Jahre

Allen „Wegen“, ist aber das gleiche "Entscheidungs-Gen“ eingebaut: Meine persönliche Entscheidung!

 

Gott verwirft uns nicht - er führt eine echte Entscheidung durch uns herbei, im Laufe unseres Lebens.

Und wie gewählt, ist der Ertrag : Himmel oder Hölle!

 

Hölle ist Gottesferne:

Ist Sein mit dir allein- du allein mit dir, ohne ein Gegenüber… nur ich, ich, ich —aber ohne deine „Spielsachen“ auf Erden, mit denen du dich im Laufe deines Lebens reichlich beschäftigt hast. Vermeintlich etwas erstrebenswertes und denen du den größeren Wert gegeben hast und dein Herz, dein Sein, daran gehangen hast.

 

Das ist dein Wille und dein ewiges „Glück“ die Gottesferne!

 

Bei Gott steht nicht jeder einzelne Mensch isoliert da.

Der Mensch ist immer eingebunden in das ganze Liebessystem Gottes.

 

Alle Heiligen, alle Hiesigen, alle Verstorbenen usw.

Es gibt bei ihm kein allein lassen und vergessen sein.

Sozusagen die Menschen werden bei ihm nicht abgelegt (beim Tod) wie Puppen, die an nichts teilhaben dürfen, erst wenn sie wieder gebraucht werden.

 

Die Beziehung zu Gott muss gepflegt werden, aufrechterhalten werden.

Man sollte, ihn Einbeziehen, einfach zu allen Problemen.

Zu Schönheiten und Freuden des Lebens.

Zu allen Lebensleiden.

Permanent verbunden.

Persönlich verbunden.

 

Man muss Gott

Raum in seinem Gehirn geben

Raum in seinen Überlegungen

Raum in seinen Absichten

Raum in seinen Neigungen

Raum in seinen Stunden

Raum in seinen Minuten

Raum in seinen Tätigkeiten.

 

Es ist unsere ureigene Welt, in die wir Gott einlassen oder aussperren können.

 

Und damit ist klar, was wer tut!

 

Ich bin frei,

Ich bin faul

Ich bin nicht geneigt,

Ich habe nicht die Absicht,

Ich gebe ihm keine Zeit, keinen Tag, keine Stunde, keine Minute.

Ich lasse mich nicht auf Gott ein, in meinen Tätigkeiten.

Mit anderen Worten: ich will ihn nicht haben!

 

Und solange ich destruktiv bleibe, solange bemerke ich nicht, dass es Gott gibt.

 

Auf die selbst gestellte Frage: Ich weiß doch nicht, ob es Gott gibt?

Da kann man sich selbst antworten:

Ich weiß es nicht, weil ich es nicht will, dass es ihn gibt und ich es deshalb nicht zulasse.

 

Zu Gott, kommt man stufenweise, in Phasen, die man alle hinter sich bringen muss.

Nichts lässt sich festhalten, denn festhalten heißt erstarren, unbeweglich werden, nicht fortschreiten.
 

Er begleitet Dich nicht abstrafend, sondern stärkend.

 

Ohne Druck aber immer folgerichtig.

 

Er bleibt bei dir stehen, wenn du nicht weiterwillst.

 

05/13

 

Zornig sein auf Gott?

 

Wieso kam man auf Gott zornig sein?

Wieso ist man Gott böse?

 

Höre doch hin in dein Leben, du glaubst doch auch sonst allerhand, jedem Tag, warum glaubst du nicht an Gott," probierst" ihn aus!

 

Ja, du kannst ihn natürlich nicht ausprobieren, weil du die Marschrichtung und die Methode und das Ergebnis wie es sein soll, von vornherein festlegst.

 

Du willst gar nicht den richtigen eigentlichen Gott sehen, du willst dir einen Gott bauen, einen Götzen bauen, der das macht, was du willst.

Du hast nicht begriffen, Gott ist der Herr, nicht du und solange du ihn unter dich stellen willst, solange wirst du ihn nicht sehen, nicht spüren, nicht bemerken, und schon gar nicht erleben.

 

10/11

 

Die Klugen und Weisen in unserer Welt, sind die, die Gott vorschreiben wollen was er uns zu Glauben und zu Lehren hat.

 

Zu lehren hat er, wie wir ganz bequem im Leben vorankommen:

Was wir zu tragen haben,

was wir zu ertragen haben,

was wir ertragen wollen,

was uns zu viel wird.

Genau das wollen wir von ihm, und notfalls muss er sich auch aufgeben, also nicht existent sein, wenn es uns nicht passt.

 

11/12

· 

Entscheide ich mich für die Fiktion:

·  Es gibt Gott nicht, dann habe ich ein endliches Leben,

·  werde ich in nichts froh sein, sondern immer bitterer werden.

·  In allen Bereichen des Lebens!

·  Lass dich nicht selbst täuschen, dein endliches Leben hier auf Erden ist nicht  dein Ende, sondern ein Neuanfang eines unendlichen Lebens:

·  Ob du es willst oder nicht es geht weiter!

·  Aber so wie du es entschieden hast in deinem hiesigen Leben.

· 

 

07/12

 

Der Sinn, warum Gottes Sohn auf Erden gekommen ist, ist die Verkündigung des Vaters aber auch die praktische Durchführung dessen, was uns das Heil bringt.

Den Weg der Barmherzigkeit über die Liebe.

 

10/12

 

Wege Gottes:

Im Vergleich unserer Wege mit den Wegen Gottes ist der Weg zu Gott nur mit anderen Mitteln zu erreichen als die bei uns üblichen Erkenntnismittel.

 

Der Weg zu Gott ist anderes und seine Grundlagen dafür sind nicht die MATHEMATIK, sondern die Liebe.

 

 

 

Katechismus der Katholischen Kirche, § 311-314

 


 

 

Die Engel und die Menschen, intelligente und freie Geschöpfe, müssen ihrer letzten Bestimmung aus freier Wahl entgegengehen und ihr aus Liebe den Vorzug geben. Sie können darum auch vom Weg abirren, und sie haben auch tatsächlich gesündigt. So ist das moralische Übel in die Welt gekommen, dass unvergleichlich schlimmer ist als das physische Übel. Gott ist auf keine Weise, weder direkt noch indirekt, die Ursache des moralischen Übels [Vgl. Augustinus, lieb. 1,1,1; Thomas v. A., s. th. 1-2,79, 1. ]. Er lässt es jedoch zu, da er die Freiheit seines Geschöpfes achtet, und er weiß auf geheimnisvolle Weise Gutes daraus zu ziehen... Aus dem schlimmsten moralischen Übel, das je begangen worden ist, aus der durch die Sünden aller Menschen verschuldeten Verwerfung und Ermordung des Sohnes Gottes, hat Gott im Übermaß seiner Gnade [Vgl. Röm 5,20.] das größte aller Güter gemacht: die Verherrlichung Christi und unsere Erlösung. Freilich wird deswegen das Böse nicht zu etwas Gutem.

 

„Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt" (Röm 8,28). Das bezeugen die Heiligen immer wieder: Die hl. Katharina von Siena sagt deshalb zu denen, die an dem, was ihnen zustößt, Ärgernis nehmen und sich dagegen auflehnen: „Alles geht aus Liebe hervor, alles ist auf das Heil des Menschen hin geordnet. Gott tut nichts außer mit diesem Ziel"... Und Juliana von Norwich sagt: „Durch die Gnade Gottes wurde ich inne, dass ich mich fest an den Glauben halten und nicht weniger fest sehen muss, dass alles, wie es auch sein mag, gut sein wird. ... Und du wirst sehen, dass alles, alles gut sein wird" (rev. 32).

 

Wir glauben fest, dass Gott der Herr der Welt und der Geschichte ist. Die Wege seiner Vorsehung sind uns jedoch oft unbekannt. Erst am Schluss, wenn unsere Teilerkenntnis zu Ende ist und wir Gott „von Angesicht zu Angesicht" schauen werden (1 Kor 13,12), werden wir vollkommen die Wege erkennen, auf denen Gott sogar durch das Drama des Bösen und der Sünde hindurch seine Schöpfung zur endgültigen Sabbatruhe [Vgl. Gen 2,2.] führt, auf die hin er Himmel und Erde erschaffen hat.

 

10/13

Das Wirken Gottes an den Menschen wird uns durch die Heiligen ersichtlich.

So wie Gott will, dass der einzelne Mensch auf andere Menschen einwirkt und sie echt liebt, so ist er da in seinen Heiligen.

Sie sind unser Vorbild!

 

06/15

 

Gottes wirken in der Welt.

Gott muss in der Welt wirken ohne, dass es uns dadurch möglich ist, Gott zu berechnen, sonst würden wir uns der Macht Gottes unterstellen, aber nicht aus Liebe. 

Das heißt, nur der glaubt, bemerkt, erfährt und kann feststellen in der Erfahrung, "dass Gott ist und wie Gott wirkt.

Das gibt dem Gläubigen die innere Ruhe, den Frieden, den die Welt nicht geben kann.

Die nicht glauben, dürfen es nicht bemerken, weil sie sonst das Berechnen anfingen.

Und in dieser Tätigkeit sind die Menschen „spitze“.

Sie würden berechnend feststellen, dass es sich lohnt an Gott zu glauben.

Und dabei würden sie zu „Scheinglaubenden“.

Super rechnen aber ohne Herz.

Und warum, werden Menschen die wirklich glauben und Gott lieben durch den Tunnel der Nacht geschickt.

Antwort:

Weil Gott sich sicher ist, dass sie noch liebender werden können, indem er sich ihnen scheinbar entzieht.

Das ist letztlich das, was das menschliche Herz will, selbstlos lieben.

Ein nicht glaubender Mensch, schimpft auf Gott und die Welt und zerbricht daran.

Ein glaubender Mensch hat von Herzen Vertrauen.

Wer von Gott schon erfahren hat, der wird durchhalten dank Gott. Gottes Gnade ist mit ihm. Darauf vertraut der Mensch auch am Ende seines Lebens und kann dann mit Christus sagen: mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen.

Was nicht heißt, dass es Gott nicht gibt, sondern dass er eben nicht zu bemerken ist.

Das ist die Form der höchsten Liebe!

 

11/15

Wir müssen wirklich lernen, es auszuhalten und von Herzen bejahen, dass Gottes Vorgaben uns helfen werden. Wenn wir sie denn einbauen in unser tätig sein.

Es geht dabei nicht um einen großen Erfolg, ein sichtbares Zeichen sozusagen, sondern um das wirkliche Anvertrauen an Gott.

Erst wenn das in unseren inneren, in unserem Herzen bejaht ist, wo wir all unsere Pläne und Rettungsringe für den Fall, dass Gott nicht hilft, gelagert haben, aus unserem Herzen entfernt haben.

 

Und die Prüfung Gottes besteht in den Schwierigkeiten des Lebens zwischen seiner Hilfe und unseren egoistischen Entscheidungs-Vorlagen, die wir bevorzugt nutzen bei unseren Entscheidungen.

Der hier entstehende Zweifel ist eine Aufforderung der Entscheidung!

Und wir werden uns entscheiden, immer wieder, zwischen Gott und unserem Ego.

Das ist der Gradmesser unseres Glaubens und des Vertrauens, das ist die Echtheitsprüfung!

Wenn wir so vertrauen, sind wir eins mit Gott. Und dann fehlt uns nichts mehr.

Der innere Friede ist da.